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Bendtner als Lord — vom Glamour-Versprechen zur Vertragsauflösung

Nicklas Bendtner sollte 2014 Glamour bringen — und lieferte vor allem Schlagzeilen abseits des Platzes.

Glamour in Wolfsburg! Dafür soll der „Lord“ sorgen. „Lord“ Nicklas Bendtner.

Doch das geht schief. Im April 2016 löst der VfL Wolfsburg den Vertrag mit dem Stürmer vorzeitig. Eine weitere Zusammenarbeit sei sinnlos gewesen, so VfL-Manager Klaus Allofs.

„Nicklas und wir hatten uns von seinem Engagement beim VfL Wolfsburg viel versprochen", wird Allofs zitiert: „Nach knapp zwei Jahren mussten wir leider feststellen, dass sich diese Erwartungen weder für ihn selbst, noch für uns erfüllt haben und eine weitere Fortsetzung für niemanden mehr Sinn gemacht hätte." Der dänische Nationalspieler ist 2014 ablösefrei vom englischen Top-Klub FC Arsenal nach Wolfsburg gewechselt und absolviert 47 Spiele (9 Tore) für den Klub. Bei den „Wölfen“ sorgt der „Lord" regelmäßig abseits des Spielfelds für Schlagzeilen. Für ein Foto mit einem Mercedes (anstelle des VfL-Sponsors VW) zahlt er eine Geldstrafe, zu einem Training Mitte März 2016 kommt er mehr als 45 Minuten zu spät und in Trainingslagern wird er wegen mangelnder Fitness zu diversen Extra-Einheiten vergattert.

Allofs bezeichnet den Dänen als „Gefahr für unsere Gemeinschaft". Etwas übertrieben wohl, aber…

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