Regelkunde fünf! Die Karriere des langjährigen VfL-Managers Peter Pander, in dessen Amtszeit der Bundesligaaufstieg und das erste Pokalfinale fallen, endet nach einem peinlichen Versehen. Der VfL setzt 2004 im DFB-Pokal in der 1. Hauptrunde bei der Reserve des 1. FC Köln den bulgarischen Zugang Marian Hristov ein.
Das hätte er freilich nicht tun dürfen, denn der ist nach seinem Platzverweis im Pokalfinale 2003 mit Kaiserslautern noch für zwei Spiele gesperrt, worauf der DFB den VfL in einem Formschreiben hingewiesen haben will. Trainer Erik Gerets will es nie gesehen haben und schiebt die Schuld auf Pander, der mannhaft sagt: „Ich nehme alle Schuld auf mich.“ Da sein Faux-Pas zu einer Niederlage am „Grünen Tisch“ führt, kostet der ihn seinen Job.