Zu dem Zeitpunkt, als Wolfgang Wolf mit Nowak noch eine Ehrenrunde im künftig nicht mehr für Bundesligaspiele genutzten VfL-Stadion dreht, ist der zehnmalige Nationalspieler Polens bereits schwer von der Nervenkrankheit gezeichnet. Die Muskeln in seinen Armen können ihren Dienst nicht mehr tun, Autogramme schreibt seine Frau Beata für ihn. An Hilfe für Nowak mangelt es nicht.\n\nSchon nach dem Heimspiel des VfL am 27. April 2002 gegen den FC Bayern (0:1) sagen die Münchner Klubverantwortlichen um Manager Uli Hoeneß ihre Unterstützung zu – in Form eines Benefizspiels.
Nowaks Alltag ist da schon längst von einem Arztbesuch-Marathon geprägt. 400.000 Euro erspielen die Bayern und die Wolfsburger später zugunsten der im Mai 2002 gegründeten „Krzysztof-Nowak-Stiftung“.\n\nWichtigster Vertrauter von Nowak neben der Familie ist sein Berater Martin Wiesner. „Ohne unsere Freunde würden wir es nicht schaffen“, sagt Beata Nowak.