Wolfgang Wolf kämpft mit den Tränen. Der hartgesottene Pfälzer, in 248 Bundesliga-Spielen für den 1. FC Kaiserslautern als Abwehrspieler ein unangenehmer Gegner, kann seine Emotionen nur schwerlich zurückhalten. Im November 2002, beim letzten Heimspiel im alten VfL-Stadion am Elsterweg und vor dem Umzug in die neue Volkswagen Arena, schiebt der Trainer der Wolfsburger seinen schwer erkrankten Spieler Krzysztof Nowak im Rollstuhl über den Rasen.\n\nSeinen Stammplatz hat der seit 2000 an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer unheilbaren Erkrankung des motorischen Nervensystems leidende Pole bei den Heimspielen der „Wölfe“ neben der Trainerbank.